WAS IST TAEKWONDO?
Definition:
Ausgehend von der Wortetymologie lässt sich das koreanische Wort „Taekwondo“ wie folgt übersetzen, wobei die wesentlichen Aspekte des Taekwondo beschrieben werden, nämlich:
TAE: springen, mit dem Fuß stoßen oder zerschmettern
KWON: mit der Faust oder der Hand schlagen oder stoßen
DO: die Lehre, der Weg
In freier Übersetzung wird man Taekwondo also als die „Kunst des Kämpfens mit Händen und Füßen“ übersetzen dürfen, womit allerdings das Wesen des Taekwondo nur unvollkommen beschrieben ist.
Taekwondo ist die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung koreanischen Ursprungs, bei der unter effektiver Anwendung der natürlichen Waffen des Körpers, insbesondere der Arme und Beine, ein etwaiger Angreifer abgewehrt wird.
Die nachfolgende Gliederung gibt die einzelnen Schwerpunkte des Taekwondo, die im regelmäßigen Training vermittelt werden, wieder:
Schwerpunkte:
 Die Grundschule (Gibon-Dongjak):
TKD-Grundschule
Sie dient dem Erlernen der grundlegenden Techniken und Bewegungsformen des Taekwondo.
TKD-Grundschule
 Formen (Poomse):
Poomse
Poomse sind eine Folge in ihrem Ablauf und in ihrer Ausführung festgelegter Techniken, die gegen einen imaginären Gegner angewendet werden. Sie dienen der Vervollkommnung der Technik und schulen die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit.
Poomse
 Wettkampf (Kyorugi):
Wettkampf
Im Wettkampftraining und im Wettkampf selbst kommen die speziellen Wettkampftechniken zur Anwendung. Die Einstellung auf die verschiedensten Kampfsituationen und deren Bewältigung wird geschult.
Wettkampf
 Bruchtest (Kyokpa):
Bruchtest
Der Bruchtest dient der Demonstration der Härte und Präzision einer Taekwondo-Technik (nur bei Fortgeschrittenen).
Bruchtest
 Selbstverteidigung (Hosinsul):
Selbstverteidigung
Erlernen und Anwenden von effektiven Verteidigungstechniken gegen Angriffe aller Art unter möglichst realistischen Bedingungen.
Selbstverteidigung
Die Gürtelstufen:
die verschiedenen Gürtelfarben

Im Taekwondo gibt es 20 verschiedene Gürtelstufen. In der oberen Grafik sind die verschiedenen Farben der Gürtel dargestellt.
Als Taekwondo-Anfänger (bei Eintritt in den Verein) erhält man den 10. Kup (weißer Gürtel) zu seinem Trainingsanzug (Dobok).
Mit jeder bestandenen Gürtelprüfung erhält das Mitglied das Recht den jeweils nächsten Gürtel im Training tragen zu dürfen.

Wie man evtl. auf der Grafik bereits erkennen kann, gibt es 10 schwarze Gürtel.
Auf den rot-schwarzen Gürtel (1. Kup) folgt der 1. Dan. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die es bis zum 10. Dan geschafft haben (etwa 5 Menschen weltweit)!

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